MAINZ – Durchblick-Branchenpreis geht wieder an die VRM Wochenblätter.

Im Rahmen der Frühjahrstagung am 5. Mai in Berlin hat der Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter den renommierten Medienpreis „Durchblick“ verliehen. Zum zweiten Mal in Folge – und nach 2016 und 2018 bereits zum vierten Mal – wurden die VRM Wochenblätter mit dem Branchenpreis für herausragende publizistische Leistungen der Anzeigenblattverlage ausgezeichnet. In der Kategorie „Leser- und Verbrauchernähe“ überzeugte die Landwirtschaftsserie „Ackerkult-Land.Lässt.Leben“ die Jury des BVDA: „Der Wettbewerbsbeitrag von VRM fußt auf einem von vorne bis hinten durchdachten Konzept, das eindeutig den Leser und Verbraucher ins Zentrum stellt. Neben Informationen zu fairen landwirtschaftlichen Produkten und nachhaltigen Produktionsweisen werden lokale Akteure vorgestellt und Leser zum Mitmachen, aber auch zum Umdenken herausgefordert“, so Hendrik Stein, Jurymitglied und Chefredakteur der Berliner Woche.

Ulla Niemann (3.vl.l., ehemalige Objektleiterin) und Claudia Schmidt (4.l., stellvertretende Redaktionsleitung) konnten den Durchblickpreis 2022 in der Kategorie Leser- und Verbrauchernähe in Berlin entgegennehmen. Foto: BVDA/Bernd Brundert

Die Wochenblatt-Redaktionen haben sich die Frage gestellt, wo und wie eigentlich unsere Lebensmittel produziert werden. Besonders im Erscheinungsgebiet der VRM-Wochenblätter – der Ballungsraum Rhein-Main – gibt es ein Nebeneinander von dörflicher Landwirtschaft, Industrie- und Gewerbezentren und Großstädten. Und in dieser Region werden zahlreiche Lebensmittel produziert und weiterverarbeitet, von der regionalen Kartoffel bis zur Zuckerproduktion. Obwohl Ballungszentrum, verfügt die Rhein-Main-Region über eine große Anzahl an landwirtschaftlichen Betrieben, Direktvermarktern und Hofläden. Von April bis Oktober 2021 haben die Wochenblatt-Redaktionen jeweils alle 14 Tage eine Sonderseite präsentiert. Eine Gemüsepflanzen-Challenge der Redakteure und Leserfotoaktionen zu Insektenhotels und Schnappschüssen von Nutztieren wechselten sich dabei ab mit Reportagen über die Landwirtschaft vor der Haustür, wie zum Beispiel den Erdbeeranbau in Rheinhessen, Streuobstwiesen im Wiesbadener Osten und im Rheingau-Taunus-Kreis, Schäferei und Hühnerhaltung in Mittelhessen und das Lorscher Freilichtlabor Lauresham. Aber auch überregionale Themen wie Fairer Milchpreis, Entwicklung von Böden, Digitale Landwirtschaft und CO2-Abdruck standen im Fokus.

Melanie von Hehl, Bereichsleitung AMCM,  freut sich zusammen mit der gesamten Wochenblatt-Redaktion: “Eine Auszeichnung für leserrelevanten Content zu erhalten, ist die schönste Anerkennung für die geleistete und gleichzeitig Inspiration für die tägliche Arbeit“.

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