MAINZ / KÖLN. Die VRM in Mainz und die Lingen-Stiftung mit Sitz in Köln loben einen neuen, nationalen Recherchepreis aus, um den regionalen Qualitätsjournalismus zu stärken. Adressaten des Wettbewerbs sind jüngere Journalisten von Lokal- oder Regionalzeitungen sowie regionalen Onlinemedien bis einschließlich 35 Jahre. Prämiert werden Beiträge, die sich durch exzellente Recherche-Arbeit im regionalen Journalismus auszeichnen und im Zeitraum von 01. Mai 2019 bis 30. April 2020 publiziert wurden. Einsendeschluss der Bewerbungsunterlagen ist am 15. Mai 2020.

Der Gutenberg-Recherchepreis ist mit 3.000 € (3. Preis), 5.000 € (2. Preis) und einem Hauptpreis in Höhe von 7.000 € dotiert. Die Verleihung der Preise findet im Herbst 2020 in Mainz statt.

Hans Georg Schnücker, Sprecher der Geschäftsführung der VRM: „Ich freue mich, dass die VRM zusammen mit der Lingen-Stiftung als Initiatoren des Gutenberg-Recherchepreises ein Zeichen setzen, um junge Nachwuchskräfte in Zeiten von Fake-News zu ermuntern, mutigen und ehrlichen Zeitungsjournalismus zu betreiben, der sich abhebt.“

Heinz-Jürgen Lievenbrück, Vorstand der Lingen-Stiftung, pflichtet ihm bei: „Es ist unerlässlich, dass Presse- und Meinungsfreiheit gelebt werden, aber auch, dass Qualitätsjournalismus eine Orientierungsmöglichkeit in diesen unruhigen Zeiten bietet, indem objektiv recherchiert und umfassend analysiert wird.“

Die Auswahl der Bewerber übernimmt eine fünfköpfige Jury:

  • Friedrich Roeingh, Chefredakteur Allgemeine Zeitung, VRM (Vorsitz)
  • Annette Binninger, Mitglied der Chefredaktion der Sächsischen Zeitung
  • Anke Vehmeier, Leiterin Lokaljournalistenprogramm der Bundeszentrale für politische Bildung
  • Franz Sommerfeld, ehem. Chefredakteur Kölner Stadt-Anzeiger
  • Werner Schulte, Geschäftsführer Lingen Verlag

Über die VRM

Die VRM mit Sitz in Mainz erreicht mit ihren Tageszeitungen im Rhein-Main-Gebiet – darunter die „Allgemeine Zeitung“, der „Wiesbadener Kurier“ und das „Darmstädter Echo“ – und ihren Aktivitäten im mittelhessischen Zeitungsmarkt – darunter u. a. die „Wetzlarer Neue Zeitung“ und der „Gießener Anzeiger“ – mehr als eine Million Leserinnen und Leser und verfügt über eine Auflage von rund 300.000 Exemplaren. Darüber hinaus steht die VRM konzernweit mit rund zwei Millionen Unique Usern in Kontakt und erreicht über 650.000 Social Media-Nutzer. Ein breit gefächertes Angebot an Zielgruppenmedien, Anzeigenblättern sowie zahlreiche Initiativen und Beteiligungen runden das Portfolio der VRM ab. Insgesamt zählt das Unternehmen zu den reichweitenstärksten regionalen Medienhäusern Deutschlands.

[Quellen: ma 2019; ma 2019 Internet III Basis: deutschsprachige Bevölkerung ab 16 J., VRM]

Über die Lingen-Stiftung

Die Lingen-Stiftung mit Sitz in Köln ist eine gemeinnützige Stiftung, die 1993 vom Verleger Helmut Lingen und seiner Frau Ruth gegründet wurde. Sie ist entstanden aus dem Lebenswerk von Herrn Lingen, dem Lingen Verlag, der seit Ende der 50-er Jahre des vorigen Jahrhunderts den Leserservice der deutschen Tageszeitungen maßgeblich prägte. Bereits zu Lebzeiten von Helmut Lingen wurde die „Edition Lingen Stiftung“ gegründet und ein Journalistenpreis konzipiert, der dem Stiftungszweck „Förderung des demokratischen Staatswesens“ in besonderer Weise entsprechen sollte. Nach dem Tode des Stifters haben Vorstand und Beirat der Lingen-Stiftung beschlossen, gemeinsam mit der VRM den „Gutenberg-Recherchepreis“ ins Leben zu rufen, um herausragende Beispiele kritischen Zeitungsjournalismus zu würdigen.

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